Micron Document
____ _ _ _ _
| _ \ ___ | |_ (_) _ __ ___ __| | (_) __ _
| |_) | / _ \ | __| | | | '_ \ / _ \ / _| | | | / _ |
| _ < | __/ | |_ | | | |_) | | __/ | (_| | | | | (_| |
|_| \_\ \___| \__| |_| | .__/ \___| \__,_| |_| \__,_|
|_|


The NomadNet German Wikipedia | Archives | Info
- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b- `b

🔍 Search

ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ

Pfingstrosen
──────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────
top
Die Pfingstrosen (Paeonia), auch PÀonien genannt, sind die einzige Pflanzengattung der Familie der PfingstrosengewÀchse (Paeoniaceae). Diese Gattung umfasst 32 Arten.

Die bekanntesten Sorten sind Stauden, also ausdauernde krautige Pflanzen, deren oberirdische Sprosse im Winter absterben; daneben gibt es auch verholzende Arten und Sorten, die meistens als HalbstrĂ€ucher, seltener als StrĂ€ucher wachsen. Ausgangsformen der Kultursorten sind fast immer gĂ€rtnerische ZĂŒchtungen der Gemeinen Pfingstrose und der Milchweißen Pfingstrose.cite-ref-riviere-1-0[1] Wenige Gartenformen basieren dagegen auf interspezifischen Hybriden.

Contents

‱ Vorkommen
‱ Systematik
‱ Nutzung
‱ Symbolik
‱ Literatur
‱ Weblinks

──────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────────

Beschreibung

Vegetative Pflanzenteile

Pfingstrosen-Arten sind zumeist ausdauernde krautige Pflanzen, seltener verholzende HalbstrĂ€ucher, oder kleinere StrĂ€ucher.cite-ref-takhtajan2009-2-0[2] Die kleine Gruppe halbstrauchiger chinesischer Arten, bekannt als „Strauch-“ oder „Baum-PĂ€onien“ bilden bis etwa 2,5 Meter lange Sprossachsen, die verholzen. Alle Paeonia-Arten und -Sorten sind sommergrĂŒn. Sie bilden als Überdauerungsorgane langlebige, ziemlich holzige Rhizome mit verdickten Wurzeln. Die Keimung der Samen erfolgt hypogĂ€isch.

Die wechselstĂ€ndig angeordneten LaubblĂ€tter sind zumeist relativ groß und in Blattstiel sowie -spreite gegliedert. Die zusammengesetzte Blattspreite ist mit Ausnahme der vorhergehend genannten beiden Arten zumeist doppelt dreizĂ€hlig. Die Zahl der Abschnitte der unteren BlĂ€tter variieren bei den staudigen Arten zwischen 9 (Paeonia daurica),cite-ref-de-yuan-hong2007-3-0[3] 10 bis 22 (Paeonia mascula),cite-ref-de-yuan-hong2007-3-1[3] 78 bis 91 (Paeonia intermedia)cite-ref-de-yuan-hong2003-4-0[4] und 134 bis 340 (Paeonia tenuifolia).cite-ref-de-yuan-hong2003-4-1[4] Bei Paeonia intermedia und Paeonia tenuifolia sind die BlĂ€tter dabei federartig mit zahlreichen linealischen Blattabschnitten.cite-ref-polunin-5-0[5] Die Blattfiedern besitzen normalerweise einen gezĂ€hnten Rand oder sind gelappt. NebenblĂ€tter fehlen.

Generative Merkmale

Die endstĂ€ndigen BlĂŒten stehen ĂŒber ein bis sechs HochblĂ€ttern (Brakteen). Die BlĂŒten sind groß und sehen RosenblĂŒten etwas Ă€hnlich. Die zwittrigen BlĂŒten variieren stark in der Anzahl ihrer BlĂŒtenorgane. Es sind zwei bis neun KelchblĂ€tter und vier bis dreizehn KronblĂ€tter vorhanden. Die KronblĂ€tter besitzen meist Rosa- oder Rottöne, es existieren jedoch auch Arten mit weißen und gelben KronblĂ€ttern. In der Mitte der BlĂŒte befinden sich viele (bis zu 230), zentrifugal vermehrte, kurze StaubblĂ€tter. Die StaubblĂ€tter verdecken beinahe die zwei bis fĂŒnf (bis acht) großen, freien FruchtblĂ€tter, welche am Grunde eine als Nektarium dienende Scheibe, den „Diskus“, bilden. Die BlĂŒten der Pfingstrosen verbreiten einen intensiven Duft.

Die Sorten der Strauch- und BaumpĂ€onien tragen die grĂ¶ĂŸten und prĂ€chtigsten BlĂŒten aller Pfingstrosen. Sie sind zumeist gefĂŒllt, manchmal bis ĂŒber 20 Zentimeter groß und besitzen gerĂŒschte oder gekrĂ€uselte KronblĂ€tter.

Es werden SammelbalgfrĂŒchte gebildet. Die dunklen Samen sind relativ groß mit einem Durchmesser von bis zu 1,3 Zentimetern.

Mikroskopische Merkmale, Inhaltsstoffe und Chromosomenzahl

Anatomische Kennzeichen der PĂ€onien sind verstreute sekretorische Zellen im Parenchym des Sprosses, corticale LeitbĂŒndel mit TĂŒpfel- oder LeitergefĂ€ĂŸen, ringförmig angeordnete LeitbĂŒndel der Blattstiele, eine Cuticula aus Wachstubuli, diese vorwiegend aus Palmiton (Keton der PalmitinsĂ€ure), und einzellige Haare (Trichome).

Die Chromosomengrundzahl betrÀgt x = 5. Die Chromosomen weisen eine LÀnge von 10 bis 15 ”m auf.

Inhaltsstoffe sind Iridoide, Ă€therische Öle, Flavone und wie bei allen Saxifragales Myricetin und Tannine.

Vorkommen

Bis auf zwei an der WestkĂŒste Nordamerikas heimische Arten sind alle Pfingstrosen-Arten in den gemĂ€ĂŸigten Klimazonen und subtropischen Klimazonen Eurasiens verbreitet. Einige Arten gedeihen aber auch in stĂ€rker kontinentalen Gebieten Sibiriens und Ostasiens (Paeonia anomala, Paeonia lactiflora, Paeonia obovata). Verbreitungsschwerpunkt sind aber die subtropischen Bergregionen in SĂŒdeuropa, Kleinasien, Kaukasien und Ostasien.

Um BlĂŒtenknospen ausbilden zu können, benötigen die meisten Pfingstrosen-Arten eine kalte Ruhezeit im Winter. Junge LaubblĂ€tter und BlĂŒtenknospen können dagegen durch SpĂ€tfröste geschĂ€digt werden. Dies gilt insbesondere fĂŒr die Strauch-PĂ€onien, die besonders frĂŒh austreiben.

Pfingstrosen wachsen ĂŒberwiegend in BergwĂ€ldern, einige Arten kommen auch in den Steppenregionen Osteuropas sowie Asiens vor (beispielsweise Paeonia tenuifolia). Die europĂ€ischen Pfingstrosen finden sich ĂŒberwiegend auf kalkhaltigen Böden und wachsen zumeist in wenig geschlossenen WĂ€ldern und Buschwaldregionen. Die Gemeine Pfingstrose (Paeonia officinalis) kommt aber auch hĂ€ufiger in subalpinen Rasengesellschaften der SĂŒdalpen vor.

Die Gemeine Pfingstrose, die aus den Bergregionen SĂŒdeuropas stammt, gilt in Bayern und zwar vor allem in Franken als stellenweise eingebĂŒrgert. Aufgrund ihrer langen Kultivierungsgeschichte in Mitteleuropa wĂŒrde man sie den ethelochor verschleppten ArchĂ€ophyten zurechnen.

Die meisten europÀischen Pfingstrosenarten sind nur von wenigen Fundorten bekannt und gehören daher zu den gefÀhrdeten Arten.

Systematik

Namensherkunft

Die Gattung Paeonia wurde 1753 durch Carl von LinnĂ© in Species Plantarum, Tomus I, S. 530 aufgestellt.cite-ref-sppl-6-0[6] Der Gattungsname war jedoch schon viel langer in Gebrauch. LinnĂ© erwĂ€hnt Fuchs (1542), Lobel (1581), Bauhin (1623), Haller (1742) und Sauvages (1751), die alle bereits den Namen ‚Paeonia‘ verwendeten. Der botanische Gattungsname ist auf das griechische Wort „paionia“ zurĂŒckzufĂŒhren, das fĂŒr den Götterarzt Paian steht. Der griechischen Sage nach heilte er mit Hilfe dieser Pflanze Pluton, den Gott der Unterwelt, nachdem Herakles diesen im Krieg um Pylos verwundet hatte. Auch die antiken römischen Dichter wissen Ähnliches von der Pflanze zu berichten. Vergil sagt im 7. Gesang der Äneis, dass die Göttin Artemis den Virbius, der von den Pferden seines Vaters Theseus getötet worden war, mit Hilfe einer Pfingstrose wieder zum Leben erweckte.

Äußere Systematik

Die PfingstrosengewĂ€chse wurden im Laufe der Zeit an verschiedenen Stellen im Stammbaum der Bedecktsamer angesiedelt: Cronquist stellte sie unter anderem wegen der zentrifugalen Vermehrung (DĂ©doublement) der StaubblĂ€tter in die basale Ordnung Dilleniales der Dilleniidae (siehe Systematik nach Schmeil-Fitschen); Tachtadschjan sah eine enge Verwandtschaft mit Glaucidium palmatum, das von APG II zu den HahnenfußgewĂ€chsen gestellt wird, stellte Paeonia und Glaucidium jeweils in eine eigene Ordnung Paeoniales bzw. Glaucidiales und ordnete beide der Unterklasse HahnenfuĂŸĂ€hnliche (Ranunculidae) zucite-ref-takhtajan1991-7-0[7]cite-ref-takhtajan1997-8-0[8] (siehe Systematik der Bedecktsamer nach Tachtadschjan).

Die neuste Version der Angiosperm Phylogeny Group (APG IV) schließlich, nach deren Systematik sich die deutschsprachige Wikipedia richtet, rechnet die Familie Paeoniaceae zur Ordnung der Steinbrechartigen (Saxifragales) (siehe Systematik der Bedecktsamer).

Innere Systematik

Die Gattung Paeonia enthÀlt 32 Arten, die sich in drei Sektionen einteilen lassen:cite-ref-hong2010-9-0[9]

| Name | Trivialname/Synonym | Verbreitung | Bild |
|---|---|---|---|
| Section Moutan DC. | Strauchige Pfingstrosen | Strauchige Pfingstrosen | Strauchige Pfingstrosen |
| Paeonia cathayana D.Y.Hong & K.Y.Pan | | Sie kommt in den chinesischen Provinzen Henan und Hubei vor. [ 10 ] | |
| Paeonia decomposita Hand.-Mazz. | | Die zwei Unterarten kommen nur im nordwestlichen Sichuan vor: [ 10 ] | [ Abb. im Weblink 1 ] |
| Paeonia decomposita Hand.-Mazz. subsp. decomposita | | Dieser Endemit gedeiht nur im Dadu-He -Tal in Höhenlagen von 2000 bis 3100 Metern im nordwestlichen Sichuan. [ 10 ] | |
| Paeonia decomposita subsp. rotundiloba D.Y.Hong | | Dieser Endemit gedeiht nur im Min-Jiang -Tal in Höhenlagen von 2000 bis 3100 Metern im nordwestlichen Sichuan. [ 10 ] | |
| Paeonia delavayi Franch. [ 11 ] | Delavays Strauch-Pfingstrose, Syn.: Paeonia lutea Delavay ex Franch. | Sie kommt im sĂŒdöstlichen Tibet und in den chinesischen Provinzen westliches Sichuan und zentralen sowie nördlichen Yunnan vor. [ 10 ] | |
| Paeonia jishanensis T.Hong & W.Z.Zhao | | Sie kommt in den chinesischen Provinzen Henan , Shaanxi und Shanxi vor. [ 10 ] | [ Abb. im Weblink 2 ] |
| Paeonia ludlowii ( Stern & G.Taylor ) D.Y.Hong | | Sie kommt im sĂŒdöstlichen Tibet in Höhenlagen von 2900 bis 3500 Metern vor. [ 10 ] | |
| Paeonia ostii T.Hong & J.X.Zhang | Syn.: Paeonia suffruticosa subsp. yinpingmudan D.Y.Hong , K.Y.Pan & Zhang W.Xie | Die Heimat ist das westliche Henan . [ 10 ] | |
| Paeonia qiui Y.L.Pei & D.Y.Hong | | Die Heimat ist das westliche Henan und das westliche Hubei. [ 10 ] | [ Abb. im Weblink 3 ] |
| Paeonia rockii ( S.G.Haw & L.A.Lauener ) T.Hong & J.J.Li ex D.Y.Hong | | Sie kommt in den chinesischen Provinzen Gansu , Henan , Hubei und Shaanxi vor. [ 10 ] Mit den Unterarten: | |
| Paeonia rockii subsp. atava ( BrĂŒhl ) D.Y.Hong & K.Y.Pan | Syn.: Paeonia rockii subsp. taibaishanica D.Y.Hong | | |
| Paeonia rockii subsp. rockii | Syn.: Paeonia rockii subsp. linyanshanii ( Halda ) T.Hong & G.L.Osti | | |
| Zu dieser Sektion gehört auch die Kulturhybride | | | |
| Paeonia × suffruticosa Andrews | Strauch-Pfingstrose [ 11 ] die die kultivierten, von Kreuzungen mehrerer wilder Arten abstammenden StrauchpĂ€onien umfasst. [ 9 ] | | |
| Section Onaepia Lindl. | Nordamerikanische Stauden-Pfingstrosen | Nordamerikanische Stauden-Pfingstrosen | Nordamerikanische Stauden-Pfingstrosen |
| Paeonia brownii Douglas | | Sie kommt in den westlichen US-Bundesstaaten Washington, Oregon, Wyoming, Montana, Utah, Nevada, Idaho und Kalifornien vor. [ 12 ] | |
| Paeonia californica Nutt. | Kalifornische Pfingstrose | Sie kommt in Kalifornien und im mexikanischen Bundesstaat Baja California vor. [ 12 ] | |
| Section Paeonia DC | Eurasische Stauden-Pfingstrosen | Eurasische Stauden-Pfingstrosen | Eurasische Stauden-Pfingstrosen |
| Paeonia algeriensis Chabert | Syn.: Paeonia mascula subsp. atlantica (Coss.) Greuter & Burdet | Sie kommt in Algerien vor. [ 13 ] | [ Abb. im Weblink 4 ] |
| Paeonia anomala L. | mit Unterarten: | Heimat China, Russland (auch im europÀischen Teil), Sibirien, Zentralasien, Mongolei | |
| Paeonia anomala L. subsp. anomala | | | |
| Paeonia anomala subsp. veitchii (Lynch) D.Y.Hong & K.Y.Pan | Syn.: Paeonia veitchii ( Lynch ) Veitchs Pfingstrose [ 11 ] | Die Heimat ist China. | |
| Paeonia arietina G.Anderson | Syn.: Paeonia mascula subsp. arietina ( G.Anderson Cullen & Heywood ), TĂŒrkische Pfingstrose | Die Heimat ist die Balkanhalbinsel, Italien, Bulgarien, Kreta, RumĂ€nien, Russland, Ukraine und die TĂŒrkei | [ Abb. im Weblink 5 ] |
| Paeonia broteri Boiss. & Reuter | Syn.: Paeonia lusitanica Mill. | Sie kommt auf der Iberischen Halbinsel vor. | |
| Paeonia cambessedesii (Willk.) Willk. | Balearen-Pfingstrose [ 11 ] | Sie kommt nur auf den Balearen vor. | |
| Paeonia clusii ( Stern & Stearn ) | Clusius-Pfingstrose [ 14 ] | | |
| Paeonia clusii subsp. clusii | | Heimat Kreta , Karpathos . | |
| Paeonia clusii subsp. rhodia (Stearn) Tzanoud. | | Heimat Rhodos . | [ Abb. im Weblink 6 ] |
| Paeonia coriacea Boiss. | | Sie kommt in Marokko, in Spanien, in Sardinien und in Korsika vor. [ 13 ] | |
| Paeonia corsica Sieber ex Tausch | | Sie kommt in Sardinien, Korsika und Griechenland vor. [ 13 ] | |
| Paeonia daurica Andrews | Krim-Pfingstrose | | |
| Paeonia daurica subsp. daurica | Krim-Pfingstrose | | |
| Paeonia daurica subsp. coriifolia ( Rupr. ) D.Y.Hong | West-Kaukasische Pfingstrose | | |
| Paeonia daurica subsp. macrophylla ( Albov ) D.Y.Hong | Syn.: Paeonia macrophylla (Albov) Lomakin GroßblĂ€ttrige Pfingstrose | | |
| Paeonia daurica subsp. mlokosewitschii ( Lomakin ) D.Y.Hong | Syn.: Paeonia mlokosewitschii Lomakin Gelbe Kaukasus-Pfingstrose | Sie kommt in Aserbaidschan, in Georgien und im sĂŒdlichen europĂ€ischen Russland vor. [ 13 ] | |
| Paeonia daurica subsp. tomentosa ( Lomakin ) D.Y.Hong | Syn.: Paeonia tomentosa (Lomakin) N.Busch | | |
| Paeonia daurica subsp. velebitensis D.Y.Hong | | Dieser Endemit gedeiht nur im Velebit -Gebirge in Kroatien . | |
| Paeonia daurica subsp. wittmanniana ( Hartwiss ex Lindl. ) D.Y.Hong | Syn.: Paeonia wittmanniana Hartwiss ex Lindl. Wittmanns Pfingstrose | Sie kommt im Kaukasusraum sowie in der TĂŒrkei vor. | |
| Paeonia emodi Wall ex Royle | | Sie kommt im nördlichen Pakistan, im nordwestlichen Indien, in Kaschmir, im westlichen Nepal und im sĂŒdlichen Xizang vor. [ 10 ] | |
| Paeonia intermedia C.A.Mey. | Syn.: Paeonia anomala subsp. intermedia ( C.A.Mey. ) Trautv. | Sie kommt in Kasachstan, Usbekistan, Tadschikistan, Kirgisistan, im sĂŒdwestlichen Sibirien und in der chinesischen Provinz Xinjiang vor. | [ Abb. im Weblink 7 ] |
| Paeonia kesrouanensis ( J. Thiébaut ) J.Thiébaut | | Sie wurde aus dem Gebiet von Syrien und Libanon beschrieben, wird aber von manchen Autoren auch als Unterart Paeonia mascula subsp. kesrouanensis (J. Thiébaut) Halda angesehen. [ 15 ] | [ Abb. im Weblink 8 ] |
| Paeonia lactiflora Pall. | Milchweiße Pfingstrose [ 16 ] Ihre Hybriden werden auch als Chinesische Pfingstrose oder Edelpfingstrose bezeichnet | Verbreitung China (Mandschurei), Mongolei, Japan, Korea. | |
| Paeonia mairei H.Lév. | | Sie kommt in den chinesischen Provinzen Gansu, Guizhou, Hubei, Shaanxi, Sichuan und Yunnan vor. [ 10 ] | |
| Paeonia mascula ( L. Mill. ) | Korallen-Pfingstrose mit folgenden Unterarten: | | |
| Paeonia mascula subsp. bodurii N.Özhatay | | TĂŒrkei | [ Abb. im Weblink 9 ] |
| Paeonia mascula subsp. hellenica Tzanoud. | | Sizilien und Griechenland | [ Abb. im Weblink 10 ] |
| Paeonia mascula subsp. mascula | | | [ Abb. im Weblink 11 ] |
| Paeonia mascula subsp. russoi ( Biv. ) Cullen & Heywood | | Spanien, Frankreich, Italien, Kroatien, Albanien, Griechenland, Sardinien, Korsika, Sizilien und die Balearen | |
| Paeonia obovata Maxim. | Es gibt zwei Unterarten: | Heimat: Ostasien | |
| Paeonia obovata subsp. obovata | Syn.: Paeonia japonica ( Makino ) Miyabe & H.Takeda | | |
| Paeonia obovata var. glabra Makino | | | |
| Paeonia obovata subsp. japonica (Makino) Halda | | | |
| Paeonia obovata var. japonica Makino , Paeonia oreogeton S.Moore | | Sie ist in China, Japan, Korea und Russlands Fernen Osten verbreitet. [ 10 ] | |
| Paeonia obovata subsp. willmottiae ( Stapf ) D.Y.Hong & K.Y.Pan | Syn.: Paeonia willmottiae Stapf , Paeonia obovata var. willmottiae (Stapf) Stern | Sie gedeiht in sommergrĂŒnen LaubwĂ€ldern in Höhenlagen von 800 bis 2800 Metern in den chinesischen Provinzen sĂŒdöstliches Gansu, westliches Henan, westliches Hubei, sĂŒdliches Ningxia, östliches Qinghai, sĂŒdliches Shaanxi, Shanxi, östliches sowie nördliches Sichuan. [ 10 ] | |
| Paeonia officinalis L. | Gemeine Pfingstrose mit folgenden Unterarten: | | |
| Paeonia officinalis subsp. banatica ( Rochel ) Soó | Banater Pfingstrose | Ungarn, RumÀnien, Serbien und Bosnien-Herzegowina | |
| Paeonia officinalis subsp. huthii Soldano | | Frankreich und Italien | [ Abb. im Weblink 12 ] |
| Paeonia officinalis subsp. italica Passalacqua & Bernardo | | Italien, Kroatien und Albanien | [ Abb. im Weblink 13 ] [ Abb. im Weblink 14 ] [ Abb. im Weblink 15 ] |
| Paeonia officinalis subsp. microcarpa ( Boiss. & Reut. ) Nym. | | Spanien, Portugal, Frankreich und Italien | |
| Paeonia officinalis subsp. officinalis | | Frankreich, Schweiz, Italien, Slowenien, Kroatien, Albanien und Ungarn | |
| Paeonia parnassica Tzanoud. | | Sie kommt nur in Griechenland vor. | [ Abb. im Weblink 16 ] [ Abb. im Weblink 17 ] |
| Paeonia peregrina Mill. | Fremde Pfingstrose [ 16 ] | Ihre Heimat ist SĂŒd- und SĂŒdosteuropa und die TĂŒrkei. | |
| Paeonia saueri D.Y.Hong , X.Q.Wang & D.M.Zhang | | Sie kommt auf der Balkanhalbinsel vor. [ 13 ] | [ Abb. im Weblink 18 ] |
| Paeonia sterniana H.R.Fletcher | | Sie gedeiht in Höhenlagen von 2800 bis 3500 Metern nur im sĂŒdöstlichen Tibet . [ 10 ] | |
| Paeonia tenuifolia L. | FeinblĂ€ttrige Pfingstrose [ 16 ] | Ihre Heimat ist SĂŒdosteuropa und SĂŒdrussland . | |

Weblinks zu Abbildungen:

cite-note-paeon-1-111. l Abb. von Paeonia decomposita
cite-note-paeon-2-132. Abb. von Paeonia jishanensis
cite-note-paeon-3-143. Abb. von Paeonia qiui
cite-note-srgc-1-174. Abb. von Paeonia algeriensis@1@2Vorlage:Toter Link/www.srgc.net (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2024. Suche in Webarchiven) Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prĂŒfe den Link gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
cite-note-paeonia-ch-1-185. http://www.paeonia.ch/reiseninternet/turkey/turkbilder_7.htm@1@2Vorlage:Toter Link/www.paeonia.ch (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche in Webarchiven) Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prĂŒfe den Link gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Abb. von Paeonia algeriensis
cite-note-rhod-206. orchid-nord.com Abb. von „Paeonia clusii“ ssp. „rhodia“
cite-note-plantarium-217. Bilder von Paeonia intermedia auf Plantarium.ru (Latein + Russisch)
cite-note-botany-1-238. botany.cz Abb. von Paeonia kesrouanensis
cite-note-masc-1-259. dogalhayat.org@1@2Vorlage:Toter Link/dogalhayat.org (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2024. Suche in Webarchiven) Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prĂŒfe den Link gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Abb. von ‘’Paeonia mascula‘’ subsp. ‘’bodurii‘’
cite-note-masc-2-2610. greekflora.gr Abb. von ‘’Paeonia mascula‘’ subsp. ‘’hellenica‘’
cite-note-masc-3-2711. dogalhayat.org (Memento des Originals vom 27. Januar 2018 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/dogalhayat.org Abb. von ‘’Paeonia mascula‘’ subsp. ‘’mascula‘’
cite-note-off-1-2812. florealpes.com Abb. von ‘’Paeonia officinalis‘’ subsp. ‘’huthii‘’
cite-note-off-2-2913. floraitaliae.actaplantarum.org Abb. von ‘’Paeonia officinalis‘’ subsp. ‘’ italica ‘’
cite-note-off-3-3014. naturamediterraneo.com Abb. von ‘’Paeonia officinalis‘’ subsp. ‘’italica‘’
cite-note-off-4-3115. naturamediterraneo.com Abb. von ‘’Paeonia officinalis‘’ subsp. ‘’ italica ‘’
cite-note-parnas-1-3216. greekflora.gr Abb. von ‘’Paeonia parnassica‘’
cite-note-parnas-2-3317. Abb. von ‘’Paeonia parnassica‘’ (Memento vom 5. Februar 2019 im Internet Archive)
cite-note-sauer-3418. greekmountainflora.info (Memento des Originals vom 27. Januar 2018 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.greekmountainflora.info Abb. von ‘’Paeonia saueri ‘’

Nutzung

Pfingstrosen im Garten

Kulturformen

Von zwei Arten aus dieser Gattung werden viele Sorten in Mitteleuropa sehr hĂ€ufig kultiviert: Die Gemeine Pfingstrose (Paeonia officinalis) wird auch als Echte Pfingstrose oder Bauern-Pfingstrose bezeichnet, weil sie fester Bestandteil des traditionellen Bauerngartens ist. Nach wie vor findet sich diese Art in vielen mitteleuropĂ€ischen GĂ€rten, wo sie ab Mai mit ihren großen BlĂŒten die Pflanzenfreunde erfreut. Als Zierpflanze fĂŒr Parks und GĂ€rten hat sie jedoch zunehmend Konkurrenz durch die zĂŒchterischen Sorten der aus Ostasien stammenden Milchweißen Pfingstrose (Paeonia lactiflora) erhalten. Insgesamt wurden 3.000 Sorten dieser Gattung gezĂŒchtet. Strauch- oder BaumpĂ€onien werden nur in klimatisch begĂŒnstigten Regionen kultiviert. Strauch-Pfingstrosen werfen im Herbst ihre BlĂ€tter ab. Ihre verholzten Triebe verwelken im Gegensatz zu denen der Stauden-Pfingstrosen nicht. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg gelang es ZĂŒchtern, Strauch-Pfingstrosen und Stauden-Pfingstrosen erfolgreich zu kreuzen. Die ersten sechs Sorten dieser Kreuzungen wurden nach dem ZĂŒchter Itoh-Hybriden benannt, gelĂ€ufiger ist inzwischen der Begriff „Intersektionelle Pfingstrosen“. Gemeinsames Merkmal dieser Hybriden sind das Laub und die BlĂŒten (besonders die gelbe Farbe) den Strauch-Pfingstrosen Ă€hneln, verbunden mit dem jĂ€hrlichen Neuaustrieb als Staude.

Geschichte der Pfingstrosen als Gartenpflanze

Pfingstrosen in China

Die Pfingstrosen werden in der chinesischen Gartenkunst bereits seit mehr als tausend Jahren als Zierpflanze kultiviert. Die Strauch-Pfingstrose (Paeonia ×suffruticosa) ist in Nordwestchina, in Tibet und in Bhutan beheimatet und wĂ€chst dort in Bambusdickichten, im Unterholz der WĂ€lder und auf Wiesen. Chinesische GĂ€rtner hatten aus der ursprĂŒnglich rot blĂŒhenden Art bereits eine Palette unterschiedlicher Sorten mit BlĂŒtenfarben von Weiß ĂŒber Gelb bis hin zu Schwarzviolett gezĂŒchtet, als gegen Ende des 18. Jahrhunderts EuropĂ€er die ersten lebenden Pflanzen nach England mitbrachten. Die Royal Horticultural Society sendete 1834 eigens den Pflanzensammler Robert Fortune nach China, um dort weitere Pfingstrosen-Sorten zu erwerben.

Auch eine zweite Art, die Milchweiße Pfingstrose (Paeonia lactiflora), wird seit ĂŒber 1.000 Jahren in China als Zierpflanze geschĂ€tzt. Bereits zur Zeit der Song-Dynastie (961 bis 1278) hatte man aus der Art 39 verschiedene Sorten gezĂŒchtet, die sich vor allem durch dicht gefĂŒllte, ballĂ€hnliche BlĂŒten auszeichneten.

Pfingstrosen in Europa

Bereits in der europÀischen Antike war die Pfingstrose als Gartenpflanze bekannt. Zwei der Arten, die im Mittelmeergebiet heimisch sind, die Korallen-Pfingstrose (Paeonia mascula) und die Gemeine Pfingstrose (Paeonia officinalis), wurden im Mittelmeerraum bereits in der Antike gepflegt. Beide Arten standen in dem Ruf, Heilpflanzen zu sein. Es sind vor allem die Benediktinermönche gewesen, die die Gemeine Pfingstrose von jenseits der Alpen nach Mitteleuropa brachten, um sie als Heilpflanze in ihren Klöstern zu kultivieren. Gelegentlich bezeichnete man daher die Gemeine Pfingstrose auch als Benediktinerrose. Von den KlostergÀrten aus gelangte sie in die BauerngÀrten, wo sie neben ihrer Heilwirkung auch wegen ihrer Anspruchslosigkeit und Langlebigkeit geschÀtzt wurde.

Die Tatsache, dass die Pfingstrosen auf dem um 1410 entstandenen GemĂ€lde ParadiesgĂ€rtlein auftauchen, wird von Autoren wie etwa Heinz-Dieter Krausch dahin gehend interpretiert, dass sie bereits im ausgehenden Mittelalter nicht nur als Heilpflanze, sondern bereits auch als Zierpflanze angesehen wurden. Auch auf einem 1473 entstandenen GemĂ€lde von Martin Schongauer, dem Bild Maria im Rosenhag, ist eine Pfingstrose zu entdecken, genauso wie auf dem Bild der Stuppacher Madonna von Matthias GrĂŒnewald (1514–1516). Im 16. Jahrhundert waren Pfingstrosen in den GĂ€rten bereits weit verbreitet, die Pfingstrose galt als „Königsblume“. Die zwei aus dem Mittelmeerraum nach Mitteleuropa gelangten Pfingstrosenarten wurden von damaligen Botanikern jedoch aus heutiger Sicht kurios eingeteilt. Die Gemeine Pfingstrose galt als weibliche Blume, die Korallen-Pfingstrose als die mĂ€nnliche Pflanze. 1561 erwĂ€hnt der ZĂŒrcher Arzt und Naturforscher Conrad Gessner erstmals gefĂŒllte Pfingstrosen der Gemeinen Pfingstrose (Paeonia officinalis). Diese fanden so schnell Verbreitung, dass bereits im frĂŒhen 19. Jahrhundert Friedrich Gottlob Hayne festhalten konnte, dass man die ungefĂŒllte Art nur noch selten in den GĂ€rten fĂ€nde. In der zweiten HĂ€lfte des 16. Jahrhunderts wurde mit Paeonia peregrina mindestens eine weitere PĂ€onienart kultiviert. Der Hortus Eystettensis kannte von den drei Arten insgesamt elf verschiedene Sorten.

1757 erwĂ€hnte der Botanische Garten in Göttingen erstmals die FeinblĂ€ttrige Pfingstrose, die man offenbar ĂŒber den Botanischen Garten in Sankt Petersburg erhalten hatte. Sie wurde von Göttingen aus an andere Botanische GĂ€rten abgegeben und bereits 1779 auch von einer Hamburger GĂ€rtnerei als Zierpflanze angeboten. Sie ist bis heute eine in GĂ€rten selten gepflegte Pflanze geblieben, da sie kĂ€lteempfindlicher als ihre Schwesterarten ist.

In Lorsch entsteht im Rahmen der 1250-Jahr-Feier der Abtei Lorsch und in Anbetracht des im Jahre 795 erschienenen Lorscher Arzneibuches 2014 ein öffentlicher PÀoniengarten (Lorscher Pfingstrosenpark). In der Stadt soll zudem ein alljÀhrlich stattfindender Pfingstrosen-Markt eingerichtet werden.cite-ref-lorsch-35-0[17]

Gartenkultur

Insbesondere die Gemeine Pfingstrose (Paeonia officinalis) ist eine verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig robuste Gartenpflanze und das gilt auch fĂŒr viele der Zuchtsorten der Chinesischen Pfingstrose. Die anderen Arten stellen an ihren Standort höhere Anforderungen und können vor allem durch SpĂ€tfröste Schaden an BlĂ€ttern und Trieben nehmen. Sinnvoll ist es, Pfingstrosen möglichst lange an einem Standort stehen zu lassen, da der BlĂŒtenansatz von Jahr zu Jahr zunimmt. Pfingstrosen können ĂŒber Jahrzehnte am selben Ort gedeihen, ohne dass sie je ausgegraben und geteilt werden mĂŒssen. Empfehlenswert ist es, die Pflanzen im FrĂŒhjahr vor dem Austrieb sowie nach der BlĂŒte im Sommer mit organischem DĂŒnger wie Knochenmehl oder HornspĂ€nen zu versorgen, damit die Pflanzen ihre BlĂŒhwilligkeit behalten. Auf mineralischen DĂŒnger reagieren Pfingstrosen gelegentlich mit gelben BlĂ€ttern und dĂŒrftigem Wachstum. Der BlĂŒhfĂ€higkeit der Pflanze dient es auch, wenn verblĂŒhte BlĂŒten abgeschnitten werden, da die Samenbildung die Pflanze viel Kraft kostet, die zu Lasten des BlĂŒtenansatzes im nĂ€chsten Jahr geht.

Pfingstrosen gedeihen am besten an einem etwas windgeschĂŒtzten Standort in vollem oder leicht gefiltertem Sonnenlicht und in einem nĂ€hrstoffreichen und durchlĂ€ssigen Gartenboden wie beispielsweise einem lockeren Lehmboden. Pfingstrosen sind sogenannte Starkzehrer, das heißt, sie benötigen einen nĂ€hrstoffreichen Boden. Bei den meisten GĂ€rtnern hat es sich bewĂ€hrt, sie nach dem Austrieb zu mulchen und mit gut verrottetem Mist zu dĂŒngen.

Stauden-Pfingstrosen werden so tief gepflanzt, dass ihr Wurzelstock etwa drei bis vier Zentimeter unter der ErdoberflĂ€che liegt. Die ideale Pflanzzeit ist in der Regel der Herbst, wenn die Sortenauswahl im Gartenfachhandel in der Regel auch am grĂ¶ĂŸten ist. Die beste Pflanzzeit fĂŒr Strauch-Pfingstrosen fĂ€llt gleichfalls in diese Zeit. Sie werden jedoch so tief gepflanzt, dass die Veredelungsstelle etwa 10 bis 15 Zentimeter unterhalb der OberflĂ€che liegt. Der Pflanzabstand sollte 80 bis 100 cm betragen.

Strauch-Pfingstrosen stehen am besten allein oder in Gesellschaft mit anderen StrÀuchern. Ideale Begleitpflanzen der Stauden-Pfingstrosen sind beispielsweise Frauenmantel, Katzenminze oder die Arten und Sorten der StorchschnÀbel.

Pfingstrosen in der Medizin

Bereits Theophrast, Plinius und Dioskurides verweisen auf die medizinische Wirkung der Pfingstrose, wobei sie sich sowohl auf die Korallen- als auch die Gemeine Pfingstrose bezogen. Allerdings gab es beim Sammeln der Pflanzen bestimmte Regeln einzuhalten, die der 1488 geborene Otto Brunfels folgendermaßen zusammenfasste:

Und spricht Plinius, desgleichen Theophrastus, wann sie diese Wurzel haben wöllen graben, so muss es bei Nacht geschehen, etlicher GefĂ€hrlichkeiten halben die sie bei Tag hĂ€tten mĂŒssen darĂŒber bestehen, von wegen des Spechtes, Pici Martii genannt, dieser sticht nĂ€mlich bei Helligkeit dem Menschen die Augen aus. (Zitiert nach Gallwitz, S. 196f)

Der Ruf der HeilkrĂ€ftigkeit der Pfingstrosen hatte sich von der Antike bis ins 19. Jahrhundert erhalten, als die Droge Radix Paeoniae um das Jahr 1860 aus den ArzneibĂŒchern gestrichen wurde. Im Mittelalter galt sie als wirksames Mittel gegen die Gicht (und wurde auch „Gichtblume“cite-ref-36[18] genannt), sie sollte auch bei Kinder- und Frauenkrankheiten helfen.

Hildegard von Bingen schrieb in ihrer Physica ĂŒber die Pfingstrose;

Die Paeonie (beonia, Dactylosa) ist feuerfarben und hat gute Wirkung. Sie hilft sowohl gegen die dreitĂ€gigen wie die viertĂ€gigen Fieber
 Unt wenn ein Mensch den Verstand verliert, so als ob er nichts wĂŒĂŸte und gleichsam in Ekstase lĂ€ge, tauche PĂ€oniensamen in Honig und lege sie auf seine Zunge, so steigen die KrĂ€fte der PĂ€onie in sein Gehirn empor und erregen ihn, so dass er rasch seinen Verstand wiedererlangt 
 Aber nimm auch PĂ€oniensamen und tauche sie in das Blut eines Blutegels und hĂŒlle dann die ĂŒbelriechenden Samen in einen Teig aus Weizenmehl, und wenn jemand durch die Fallsucht zu Fall kommt, lege sie in seinen Mund, wĂ€hrend er so daliegt, und tue dies, so oft er durch diese Krankheit zu Fall kommt, und endlich er geheilt werden. (Zitiert nach Krausch, S. 323)

Bis ins 19. Jahrhundert hinein wurde die Pfingstrose als Mittel gegen Epilepsie eingesetzt. Die Volksmedizin verwendete auch den Rauch aus den Samen zur Behandlung von „Besessenen“. Die Volksmedizin kannte noch eine andere Verwendung der Pfingstrose: Ihre Samen wurden auf Ketten aufgereiht und zahnenden Kleinkindern zum Kauen gegeben. In Bayern nannte man die Samen deshalb auch Apolloniakörner – zu Ehren der Heiligen Apollonia, der Patronin der Zahnleidenden. In der Homöopathie wird Paeonia bei HĂ€morrhoiden und Analfissuren verwendet, deren Schmerzen nach dem Stuhlgang besonders lange anhalten.cite-ref-37[19]

In China werden Pfingstrosen (Sorte ‚Fen Dan Bai‘, Hybride von Paeonia ostii) großflĂ€chig zur Gewinnung des Mudan pi, einem wichtigen Stoff der chinesischen Heilkunst, angebaut. Auch in Europa importiert die Pharmaindustrie betrĂ€chtliche Mengen an PĂ€onienwurzeln, die von Naturstandorten aus Ost-Europa und Vorderasien stammen.

Die BlĂŒten enthalten den Anthocyanin-Farbstoff Peonidin, einen Methylether des Cyanidins.

Symbolik

Aufgrund ihrer langen Kultivierungsgeschichte wird den PÀonien ein hoher symbolischer Gehalt zugewiesen. Pfingstrosen tauchen in den mittelalterlichen TafelgemÀlden bereits auf, da sie in der christlichen Symbolsprache Reichtum, Heil, Heilung und Schönheit symbolisierten.

In der chinesischen Gartenkunst symbolisiert die PĂ€onie Reichtum, Liebespfand, ein in Liebe erfĂŒlltes Frauenleben und die Sanftmut Buddhas.

Ein japanisches Sprichwort sagt:

ç«‹ăŠă°èŠè–Źă€ćș§ă‚Œă°ç‰Ąäžčă€æ­©ăć§żăŻç™ŸćˆăźèŠ±
tateba shakuyaku, suwareba botan, aruku sugata wa yuri no hana
Im Stehen wie eine Chinesische Pfingstrose, im Sitzen wie eine Strauch-Pfingstrose, und die Art, wie sie lĂ€uft, die BlĂŒte einer Lilie.

Das Sprichwort beschreibt die drei unterschiedlichen Schönheitsideale, denen eine Frau entsprechen soll: Wenn sie steht, soll sie einer chinesischen Pfingstrose gleichen, mit ihrem krĂ€ftigen StĂ€ngel und der vollen BlĂŒte. Wenn sie sitzt, soll sie dagegen zerbrechlich wirken wie die Strauch-Pfingstrose. Und wenn sie geht, soll sie anmutig sein wie eine Lilie.

In China gilt die PĂ€onie als Symbol fĂŒr Vornehmheit und Reichtum. Zu den zentralen Werken der chinesischen Literatur zĂ€hlt das vielfach ausgefĂŒhrte und bearbeitete Drama Der PĂ€onienpavillon. In der klassischen Erotikliteratur Chinas gilt der Blumenname “牡äžč” (Aussprache „mu-dan“) oft als Anspielung auf das Genital,cite-ref-erotikliteratur-38-0[20] da das Schriftzeichen “牡” (Aussprache „mu“) in etymologischer Verbindung mit dem Schriftzeichen “牝” (Aussprache „pin“) steht und ursprĂŒnglich verwendet wurde, um einen Ochsen/Hahn als Gegensatz einer Kuh/Huhn zu bezeichnen. In einer chinesischen Legende kennt man die junge Heldin unter dem Namenâ€œç™œç‰Ąäžč” (Aussprache „bai-mu-dan“, wörtliche Übersetzung „weiße PĂ€onie“; namentlich eine weibliche Person aus der Familie bai respektive Familie „weiß“ mit dem Vornamen mu-dan respektive „PĂ€onie“). Diese Figur ist nĂ€mlich Geliebte des Unsterblichen â€œć•æŽžćźŸâ€ (Aussprache „lĂŒ-dong-bin“) in der chinesischen Mythologie.

Pfingstrosen in der Kunst

Die Pfingstrose wird in der chinesischen Kunst sehr hĂ€ufig dargestellt, aber auch in der europĂ€ischen Kunst spielt sie eine große Rolle. Eines der ersten GemĂ€lde, auf denen Pfingstrosen zu entdecken sind, ist Das ParadiesgĂ€rtlein, das um 1410 von einem unbekannten oberrheinischen Meister geschaffen wurde. Dieses Bild gehört heute zu einem der Hauptwerke im Besitz des StĂ€delschen Kunstinstituts in Frankfurt. Die sogenannte „Marienblume“, wie man die Pfingstrose auch nannte, ist auf diesem Bild in der Mitte des unteren Bilddrittels abgebildet. Nicht weit davon liegt tot der kleine Drache, der das Unheil symbolisiert und damit das GegenstĂŒck zu dieser Blume bildet, die das Heil symbolisiert.

Zu den KĂŒnstlern der jĂŒngeren Geschichte, die die Pfingstrose zum Motiv wĂ€hlten, zĂ€hlen Édouard Manet, Auguste Delacroix, Pierre-Auguste Renoir und Anselm Feuerbach.

Pfingstrosen in der Literatur

Der Dichter Ferdinand von Saar hat der Pfingstrose ein Gedicht gewidmet, das auch den Titel Pfingstrose trÀgt.

Pfingstrosen in der Astronomie

Ein Asteroid ist nach ihnen benannt – (1061) Paeonia.

Literatur

‱ Ivo Pauwels, Guy Vervoort, Barbara Janssens (u. a.): Pioenen. In volle glorie. Lannoo, Tielt/Warnsveld 2006, ISBN 90-209-6507-7.
‱ Pamela McGeorge, Russell McGeorge: Peonies. Firefly Books, Richmond Hill, Ont. 2006, ISBN 1-55407-168-2.
‱ Rock GiguĂšre: Les pivoines. Éditions de l’Homme, MontrĂ©al 2006, ISBN 2-7619-2224-7.
‱ Will McLewin, Dezhong Chen: Peony rockii and Gansu Mudan. Wellesley-Cambridge, Wellesley, Massachusetts/Stockport 2006, ISBN 0-9614088-3-9.
‱ Cheng Fangyun: Chinese Flare Mudan. 2005, ISBN 7-5038-3968-6.
‱ Li Jiajue (Hrsg.): Chinese Tree Peony Cultivar Groups. China Forestry Publishing House, Beijing 2005, ISBN 7-5038-4040-4.
‱ Martin Page: The gardener’s peony. Herbaceous and tree peonies. Timber Press, Portland 2005, ISBN 0-88192-694-9.
‱ Irmtraud Rieck, Friedrich Hertle: Strauchpfingstrosen. Eugen Ulmer, Stuttgart 2002, ISBN 3-8001-3657-0.
‱ Claus U. Rieth: Bridging 牡äžč mudan. Tree-Peony. Interfaces between China and Europe. In: Die Gartenkunst 2022/1, S. 33–46.
‱ Jean-Luc Riviùre: Pivoines: comment les choisir et les cultiver facilement. Ulmer, Paris 2002, ISBN 2-84138-152-8.
‱ Marianne Beuchert: Symbolik der Pflanzen. Von Akelei bis Zypresse. Insel, Frankfurt am Main/Leipzig 1995, ISBN 3-458-16738-2.
‱ Esther Gallwitz: Kleiner KrĂ€utergarten. KrĂ€uter und Blumen bei den Alten Meistern im StĂ€del. Insel, Frankfurt am Main 1996, ISBN 3-458-33518-8.
‱ Heinz-Dieter Krausch: Kaiserkron und PĂ€onien rot
 – Entdeckung und EinfĂŒhrung unserer Gartenblumen. Dölling und Galitz, Hamburg 2003, ISBN 3-935549-23-7.
‱ Angelika LĂŒttig, Juliane Kasten: Hagebutte und Co. BlĂŒten, FrĂŒchte und Ausbreitung europĂ€ischer Pflanzen. Fauna-Verlag, Nottuln 2003, ISBN 3-935980-90-6.
‱ Die Familie Paeoniaceae bei der APWebsite. (engl.)
‱ Die Familie Paeoniaceae bei DELTA. (engl.)
‱ Deyuan Hong, Kai-yu Pan, Nicholas J. Turland: Paeoniaceae. In: Wu Zhengyi, Peter H. Raven, Deyuan Hong (Hrsg.): Flora of China. Volume 6: Caryophyllaceae through Lardizabalaceae. Science Press / Missouri Botanical Garden Press, Beijing / St. Louis 2001, ISBN 1-930723-05-9, S. 127–132 (englisch, online – PDF-Datei).
‱ Werner Greuter, HervĂ©-Maurice Burdet, Gilbert Long (Hrsg.): Med-Checklist. A critical inventory of vascular plants of the circum-mediterranean countries. Vol. 4: Dicotyledones (Lauraceae – Rhamnaceae). Conservatoire et Jardin Botanique, GenĂšve 1989, ISBN 2-8277-0154-5, S. 266–269 (englisch).

Einzelnachweise

cite-note-riviere-11. ↑ Michel RiviĂšre: Prachtvolle PĂ€onien. Eugen Ulmer, Stuttgart (Hohenheim) 1995, ISBN 3-8001-6560-0, S. 12 ff, S. 98 ff.
cite-note-takhtajan2009-22. ↑ Armen Takhtajan: Flowering Plants. 2. Auflage. Springer, Dordrecht 2009, ISBN 978-1-4020-9608-2, S. 94, doi:10.1007/978-1-4020-9609-9.
cite-note-de-yuan-hong2007-33. ↑ De-Yuan Hong, Xiao-Quan Wang, Da-Ming Zhang, S. Tugrul Koruklu: Paeonia daurica Andrews or P. mascula ssp. triternata (Pall. ex DC.) Stearn & P. H. Davis (Paeoniaceae)? In: Botanical Journal of the Linnean Society. Bd. 154, Nr. 1, 2007, S. 1–11 (hier: S. 6), doi:10.1111/j.1095-8339.2007.00639.x.
cite-note-de-yuan-hong2003-44. ↑ De-Yuan Hong, Shi-Liang Zhou: Paeonia (Paeoniaceae) in the Caucasus. In: Botanical Journal of the Linnean Society. Bd. 143, Nr. 2, 2003, S. 135–150, doi:10.1046/j.1095-8339.2003.00173.x.
cite-note-polunin-55. ↑ Oleg Polunin: Flowers of Greece and the Balkans – a field guide. Oxford University Press, Oxford 1997, ISBN 0-19-281998-4, S. 243 (Nachdruck von 1980).
cite-note-sppl-66. ↑ Carl von LinnĂ©: Species Plantarum. Bd. 1, Lars Salvius, Stockholm 1753, S. 530, Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.biodiversitylibrary.org%2Fopenurl%3Fpid%3Dtitle%3A669%26volume%3D1%26issue%3D%26spage%3D530%26date%3D1753~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D
cite-note-takhtajan1991-77. ↑ Armen L. Takhtajan: Evolutionary trends in flowering plants. Columbia University Press, New York 1991, ISBN 0-231-07328-3.
cite-note-takhtajan1997-88. ↑ Armen L. Takhtajan: Diversity and Classification of Flowering Plants. Columbia University Press, New York 1997, ISBN 0-231-10098-1.
cite-note-hong2010-99. ↑ De-Yuan Hong: Peonies of the world. Taxonomy and Phytogeography. Kew Publishing/Missouri Botanical Garden, Kew/St. Louis 2010, ISBN 978-1-84246-392-5.
cite-note-foc-1019. Deyuan Hong, Kai-yu Pan & Nicholas J. Turland: Paeoniaceae F. Rudolphi. In: Flora of China. Paeoniaceae
cite-note-zander2008-1220. Walter Erhardt, Erich Götz, Nils Bödeker, Siegmund Seybold: Der große Zander. EnzyklopĂ€die der Pflanzennamen. Bd. 2. Arten und Sorten. Eugen Ulmer, Stuttgart (Hohenheim) 2008, ISBN 978-3-8001-5406-7, S. 1597–1599.
cite-note-fna-1521. Fosiée Tahbaz: Paeoniaceae Rafinesque. In: Flora of North America, vol. 8. efloras.org.
cite-note-euro-med-1622. M. Aghababian, 2011: Paeoniaceae. Datenblatt Paeonia In: Euro+Med Plantbase – the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity.
cite-note-schacht-1923. Wilhelm Schacht: Blumen Europas: ein NaturfĂŒhrer fĂŒr Blumenfreunde. Paul Parey, Hamburg/Berlin 1976, ISBN 3-489-77222-9, S. 88 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-ipni-2224. The International Plant Names Index. ipni.org
cite-note-rothmaler5-2425. Eckehart J. JĂ€ger, Friedrich Ebel, Peter Hanelt, Gerd K. MĂŒller (Hrsg.): Exkursionsflora von Deutschland. BegrĂŒndet von Werner Rothmaler. Band 5: Krautige Zier- und Nutzpflanzen. Springer, Spektrum Akademischer Verlag, Berlin/Heidelberg 2008, ISBN 978-3-8274-0918-8, S. 216.
cite-note-lorsch-3517. ↑ Paeonien-Konzept der Stadt Lorsch (Memento des Originals vom 17. Februar 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.lorsch.de
cite-note-3618. ↑ Gundolf Keil: Die „Cirurgia“ Peters von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes (= Forschungen zur Geschichte der Stadt Ulm. Band 2). Stadtarchiv, Ulm 1961 (zugleich Philosophische Dissertation Heidelberg 1960: Peter von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes), S. 391 (gichtplume als Klammerform aus gihtkrutbluome: BlĂŒten von Paeonia officinalis L.)
cite-note-3719. ↑ Roger Morrison: Handbuch der homöopathischen Leitsymptome und BestĂ€tigungssymptome. Kai Kröger Verlag, 2. Auflage, Groß Wittensee 1997, ISBN 3-9801945-5-8, S. 510.
cite-note-erotikliteratur-3820. ↑ æ„Šć…ž(2011):Â«è‚‰é«”çš„æ–‡ć­žćČ»174饔.ç§€ćšèł‡èšŠç§‘æŠ€è‚Ąä»œæœ‰é™ć…Źćž.

Weblinks

Commons

: Pfingstrosen

– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Wiktionary: Pfingstrose

– BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

‱ Die Familie bei GRIN. (engl.)
‱ PĂ€onien-Datenbank.
‱ Deutsche PĂ€onienfreunde.
‱ Rockii PĂ€onien | Pfingstrosen. – Viele Informationen, Pflanztipps, Lexikon, Datenbank, Bilder, Gedichte und Legenden ĂŒber PĂ€onien
‱ Webseite von Walter Good, Schweiz.
‱ Bildgalerie von Kultursorten